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Pressemitteilung der Mahnwache für den Frieden Meißen vom März 2017

Deutsche Waffen, deutsches Geld,
morden mit in aller Welt

Wir sind entsetzt über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, Europa und weltweit.

Auf Zuruf wird das Militärbudget in kurzer Zeit ohne große Diskussion fast verdoppelt. Seit 1941 stehen erstmals wieder deutsche Soldaten an der russischen Grenze.

Die deutschen Rüstungsexporte in fragwürdige Länder nehmen kein Ende. Jede neue Waffe macht die Welt gefährlicher und unsicherer.

Die Spaltung in der Gesellschaft nimmt zu, erkennbar auch an vermehrter  Hetze in den sozialen Medien.

… die Liste lässt sich fortsetzen …

Uns entsetzt, dass diese Entwicklungen von uns allen fast widerstandslos  hingenommen werden.

Wir fordern eine nachhaltige Friedenspolitik. Das bedeutet für uns:

  • Austritt aus der NATO
  • konsequente Abrüstung und soziale Umwidmung der freiwerdenden Mittel
  • Verbot von Rüstungsexporten einschließlich Technologieverkauf
  • Entmachtung und effektive Kontrolle der Geheimdienste
  • friedliche Koexistenz
  • nachhaltige Unterstützung von Friedensforschung und Friedensprozessen auf internationaler Ebene
  • direkte Demokratie, u.a. Volksentscheide auf Bundesebene
  • bedingungsloses, teilhabesicherndes Grundeinkommen

Diese Themen halten wir für die wichtigsten “Wahlkampfthemen”.

Du bist nicht machtlos! Mach mit! Ab 1. Mai weiterhin jeden Montag um 18 Uhr auf dem Markt in Meißen. Wir freuen uns auf viele interessante Diskussionen.

Kontakt zur Mahnwache für den Frieden Meißen:

Diese Pressemitteilung steht über folgende Kanäle zur Verfügung:

  1. Pressemitteilung zum Download als PDF.
  2. Als Notiz bei Facebook
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Veranstaltungen

Veranstaltungshinweis: Krieg dem Kriege und Friede auf Erden Passionslyrik des 20. Jahrhunderts am 9. Mai

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom deutschen Faschismus

am Sonnabend, den 9. Mai 2015 um 18 Uhr
im Begegnungshof von Ute Spindler und Jörg Hampel
Rosengässchen 12, 01665 Niedermuschütz

Im vergangenen Sommer jährte sich der Beginn des ersten Weltkriegs zum einhundertsten Mal. Der auch „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ titulierte kämpferische Konflikt brachte millionenfaches Leid über Europas Bevölkerung und setzte schon bei seinem Ende den Keim für die nächste große Tragödie des Zwanzigsten Jahrhunderts, den zweiten Weltkrieg. Dieser endete vor siebzig Jahren im Frühjahr 1945. Viele Dichter verarbeiteten das Erlebte in Gedichten, die das Grauen beider Weltkriege für jeden Leser oder Zuhörer greifbar machen. Der Schauspieler Konrad Domann rezitiert Texte von Poeten, die von den letzten beiden Weltkriegen unmittelbar betroffen waren und diese traumatischen Erfahrungen in ihren Gedichten verarbeitet haben. Zu diesen Dichtern zählen u.a. Berthold Brecht, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Paul Celan. Konrad Domann erhellt einige Zeitzusammenhänge, die die Dichter veranlasst haben, ein lyrisches Werk zu verfassen. Den musikalischen Rahmen zu diesem Programm gestaltet die Cellistin Juliane Gilbert auf ihrem Instrument.

Ganz bewusst wurde als Motto des Rezitationsabends Kurt Tucholksys Gedicht „Krieg dem Kriege und Friede auf Erden“ gewählt. Denn keine zehn Jahre nach Beendigung des 1. Weltkrieges sah der bekannte Schriftsteller und Dichter schon die Drohung eines 2. Großen Weltkrieges am Horizont aufziehen.

Eintritt 15 EUR: Überschüsse kommen den Bewohnern des Donbass (Ukraine) zugute.

Flyer mit Anfahrtsbeschreibung (PDF)

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Aufklärung zu Verschwörungstheorien / -thesen

Da mich das Thema zur Zeit intensiv beschäftigt, habe ich unsere Linksammlung ergänzt um aufklärendes Material zu Verschwörungstheorien (die eigentlich keine Theorien, sondern Thesen sind).

Mir begegnen doch immer mal Menschen, die diverse merkwüridge Ansichten vertreten, die ich allerdings nicht aus dem Stand widerlegen kann.

Woran erkennt man eine Verschwörungstheorie? Aus meiner Sicht:

  1. Es wird einer ominösen (oder benannten) Organisation oder Gruppe von Menschen eine böse Absicht unterstellt. Psychologisch gesehen wird damit das Böse in die Welt projiziert.
  2. Grundsätzliche, allgemein anerkannte Annahmen werden in Frage gestellt (z.B. „Die BRD existiert gar nicht.“)
  3. Das führt zu großer Verunsicherung bei den Angesprochenen, da sehr selektiv ausgewählte „Beweise“ vorgebracht werden, die sich natürlich nicht aus dem Stand widerlegen lassen.
  4. Insbesondere werden mitunter komplizierte Fachthemen aus Laiensicht interpretiert (wer kennt sich z.B. im Völkerrecht aus und kann qualifizierte Aussagen darüber treffen, ob die BRD der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches ist?).
  5. Komplexe Zusammenhänge in der Welt (und die unzähligen Missstände) werden in ein einfaches Erklärungsmodell gepresst.
  6. Die eigene Weltsicht wird nicht mehr angezweifelt, sondern als absolut betrachtet.
  7. In krassen Fällen wird Zweiflern vorgeworfen, Teil des Problems zu sein.

Wie sollte man reagieren, wenn man mit derartigen Aussagen konfrontiert wird?

Gute Frage! Ich weiss es noch nicht so richtig. Zuhören? Da wird man schnell kirre im Kopf. Abblocken? „Ich möchte das nicht hören.“ – wird sie evtl. in Ihrer Ansicht bestärken und missionarischen Eifer hervorrufen. Reden lassen und ignorieren?

Was eher nicht funktioniert ist, sich auf eine Diskussion einlassen. Denn diese Leute haben einen strategischen Vorteil: Sie haben sich lange (z.T. jahrelang) und intensiv mit den Themen beschäftigt, eine Unmenge an Argumenten und Merkwürdigkeiten etc. auf Lager, die man natürlich ad-hoc schwer entkräften kann.

Ein erster Schritt könnte sein, zunächst zu testen, ob das Gegenüber überhaupt für eine Diskussion offen ist oder ob er/sie fest an seinem Glauben festhalten möchte, z.B. fragen „Was müsste passieren, damit Du von Deiner Ansicht abrückst?“ Vor allem: Freundlich bleiben, auch wenn es schwer fällt. 😉

Was meint Ihr, wie ist damit am besten umzugehen?

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