Was Du tun kannst

(Auch als PDF zum Herunterladen: Was Du tun kannst)

Frieden ist mir wirklich wichtig, aber was kann ich denn schon tun?

(fragte die halbe Menschheit)

Wir wissen eigentlich alle, das unsere Welt Veränderung braucht. Oft fühlen wir uns hilflos oder sind wütend, weil wir vermeintlich nichts tun können. Wir tauschen uns darüber aus und finden durchaus Gleichgesinnte. Das Reden erleichtert zunächst, doch es ändert nichts – man “kann ja doch nichts tun?” “Doch, man kann!” sagen wir.

Konsum

Bei Deiner Bank nachfragen: “Können Sie ausschließen, das mein angelegtes Geld investiert wird in Rüstung, Lebensmittelspekulation, Kinderarbeit, Fracking, …?” Ggf. die Bank wechseln – es gibt mittlerweile genügend ethisch einwandfreie Alternativen (GLS, Umweltbank, Ethikbank etc.)

Diese Empfehlung wirkt auf mehreren Ebenen: Der Bankberater wird sensibilisiert, die Bank wird bei genügend Nachfragen aufmerksam gemacht, man zieht sein Geld dort ab, wo es Schaden anrichtet, man profitiert nicht mehr vom Elend anderer, sondern unterstützt menschenwürdige Projekte.

Genau prüfen: Was ist für mich eine gesunde Lebensweise? Wie ernähre ich mich richtig?

Die Antworten werden für jeden Menschen anders ausfallen. Lebst Du gesünder, geht es Dir besser, Du hast einen klareren Kopf und erkennst besser, was Dir gut tut und was Dir wirklich wichtig ist im Leben.

Einfache Eselsbrücke (mit wenig Ausnahmen): Alles meiden, wofür Werbung gemacht wird.

Den Kassenzettel als “Stimmzettel” begreifen: Was Du kaufst, unterstützt Du. Du unterstützt, von wem Du kaufst:

  • Industrielle, hochverarbeitete Nahrung ⇐⇒ natürliche Lebensmittel
  • Supermarkt ⇐⇒  Tante Emma oder Bioladen
  • Quantität ⇐⇒ Qualität
  • Billig-Müll ⇐⇒ nachhaltig
  • vom “anderen Ende der Welt” ⇐⇒ regional produziert
  • usw.

Ökologischen Gartenbau und Permakultur (wieder) lernen.

Die meisten Menschen kaufen sich heutzutage ihre Lebensmittel, statt sie selbst zu produzieren. Dies stärkt Existenzängste (z.B. vor Jobverlust) und Unsicherheiten. Ein eigener, ökologisch bewirtschafteter Garten verbindet wieder mit der Natur, macht unabhängiger und gibt einen Rückhalt. Bei geschickter Gestaltung ist der Arbeitsaufwand minimal.

Innere Einstellung

Frieden schaffen in Deinen Beziehungen.

Frieden beginnt im Miteinander mit allen Menschen, die Dir begegnen. Deinem Partner, Deiner Familie, Deinen Kollegen und Freunden, der Verkäuferin, dem Handwerker usw. Respektvoller und achtsamer Umgang miteinander schafft ein Klima des wohlwollenden Miteinanders.

Den Mut haben, die unangenehmen, schmerzhaften Wahrheiten anzuerkennen.

Am Beispiel der Massentierhaltung: Viele Menschen lassen die Fassungslosigkeit angesichts grausamer Massentierhaltung nicht an sich heran. Weil es einfach zu gruselig ist, versuchen wir, wegzusehen, vergiften uns durch minderwertige Qualität, unterstützen das Leiden durch Billig-Billig-Kauf weiterhin  und leiden unbewusst vor uns hin. Lange und unnötig. Doch wir können Konsequenzen ziehen (z.B. weniger Fleisch, dafür aus ökologischer Tierhaltung und von hoher Qualität kaufen).

Dein Leben in die Hand nehmen.

Eigentlich hast Du schon erkannt, dass andere (z.B. “die Politiker”) es nicht für Dich richten werden. Hier, bei der Mahnwache, findest Du Ermutigung, selbst etwas zu tun.

Vom Jammern ins Tun kommen.

Jammern ist erstaunlich beliebt – man schimpft einmal herum, regt sich auf und am Ende ändert sich nichts (wieder ein Grund zum Jammern!). Doch jeder kann seinen ganz eigenen Beitrag zum Wohl aller leisten. Finde heraus, was Deiner ist! Beginne mit der Umsetzung.

Lebe es vor!

Es ist nicht jedermanns Sache, zu informieren und zu reden. Doch vorleben und konsequent in der eigenen Wahrheit leben kann jeder. Dein Zuwachs an Glück und Zufriedenheit wird andere inspirieren.

“Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.” (Mahatma Gandhi)

Medien & Information

Dich informieren. Möglichst aus 1. Hand, von mehreren Seiten und von Fachleuten

Wenn Du wirklich am Weltgeschehen oder an konkreten Ereignissen interessiert bist, suche Dir glaubwürdige Quellen. Die “Mainstream-Medien” beziehen ihre Nachrichten größtenteils von den gleichen, wenigen Nachrichtenagenturen. Eigene Recherchen oder Überprüfungen finden oft nicht statt. Die Hauptmedien befinden sich in der Hand weniger Familien, die öffentlich-rechtlichen sind politisch stark beeinflusst. Wessen Interessen vertreten diese? Können sie überhaupt objektiv berichten?

Bei Berichterstattung über Krisen und Kriege lohnt es, Quellen von allen Seiten zu konsultieren und diese kritisch zu prüfen (vermutlich stellt jeder die Ereignisse so dar, wie es ihm nützt). Lerne, auf Dein Herz und Deine Intuition zu hören. Erkenne den Gesamtzusammenhang.

→ Du wirst unempfindlicher gegenüber Manipulationen, erkennst diese immer besser.

Ein Gespür für verdeckte Agendas und Propaganda entwickeln

Frage Dich bei allen Artikeln und Beiträgen: Wer ist hier (angeblich) der “Böse” oder Schuldige? Wem wird die Verantwortung für bestimmte Ereignisse zugewiesen? Wer sind (vermeintlich) “die Guten”? Was wird als “die Lösung” propagiert? Und wem würde dies vor allem nützen? Wem würde es wirklich nützen? Warum-Fragen sind besser als Was-Fragen, da sie zu Gründen und Ursachen statt Symptomen führen.

Propaganda entlarven, Lügen benennen, dem Irrsinn klar ins Auge sehen, wenn Du ihn irgendwo erkennst.

Zuerst für Dich selbst. Sprich es dann auch an bei Familie und Freunden! Werde aber nicht fanatisch – suche die Gemeinsamkeiten, respektiere den Schmerz und die Wut des Gegenübers (die dieser evtl. jetzt nicht sehen möchte).

Die Wahrheit zu erkennen, ist der erste Schritt aus der Ohnmacht und die Voraussetzung, um passend handeln zu können.

Leserbriefe an Zeitungen schreiben. Falschinformationen und Propaganda nicht durchgehen lassen – kritische Fragen stellen, auf Widersprüche hinweisen.

Auch kritische Leserbriefe werden oft veröffentlicht. Vielleicht gerade weil die Redaktion nicht für den Inhalt verantwortlich ist?

Mach Medienpause

Ein oder zwei Wochen „Medien-Fasten“ schärfen Deinen Blick.

Den Medienkonsum Deiner Kinder aufmerksam beobachten und hinterfragen.

Was ist im Fernsehen zu sehen? Welche Handlungen? Entsprechen diese der Realität? Verlasse Dich nicht einfach auf FSK-Freigaben, sondern entscheide selbst. Auch Kindersendungen können manipulativ sein.

Paradigmen erkennen und verändern

Paradigmen (z.B. „die Wirtschaft muss wachsen“) sind menschliche Erfindungen. Erkenne die aktuell wirksamen Paradigmen! Stelle Sie in Frage! Kreiere neue!

Aktiv werden

Sei Dir bewusst, das es bereits sehr viele Keimzellen auf vielen Gebieten (u.a. die Mahnwachen) gibt. Diese gilt es zu wohlwollend vernetzen. Auch für diese Vernetzung kannst Du Teil von Mahnwachen auf der Straße sein.

Komm zur Mahnwache! Jeden Montag 19 Uhr auf dem Marktplatz in Meißen (und über 160 weiteren Orten in Deutschland, Österreich, Schweiz, …) und gib Deinen Teil zum Ganzen.

Sage es weiter.

Wir freuen uns auf Dich! Du wirst gebraucht!

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